Was vergeht
und was bleibt.
Mai bis Oktober 2026
Kunstausstellung im Museum Kunst am Fluss Fischerhude
In der Bredenau 83, 28870 Fischerhude
Arbeiten von:
- Ala Martens
- João Krahl
- Chantal Knickmeyer
- Juliane Twesten
- Marie Quitté
Über die Ausstellung
Von Mai bis Oktober begrüßen euch im Kunst am Fluss Fischerhude neue Perspektiven.
„Junges KaFF“ präsentiert fünf künstlerische Positionen aus der Region, die ihren persönlichen Blick auf die Verflechtungen von innerer und äußerer Welt teilen.
In der Gruppenausstellung treten Malerei, Zeichnung, Fotografie sowie Textil- und Objektkunst miteinander in Beziehung und verhandeln Verbindungen zwischen Körperlichkeit, Figur und Entgrenzung.
Auseinandersetzungen mit Erinnerung, Identität und Wahrnehmung finden ihren Platz in Bildräumen und Objekten.
Gliedmaßen strecken sich aus nach flüchtig-zarten Beständigkeiten und spazieren zwischen menschlichen Zügen daher.
Ein Spiel mit Ambivalenzen: Zerfall und Form, An- und Abwesenheit, was vergeht und was bleibt.
Wir laden euch ein, in diesen Zwischenräumen zu verweilen.
Die Ausstellung
- Laufzeit
- Mai bis Oktober 2026
- Ort
- Museum Kunst am Fluss Fischerhude
In der Bredenau 83, 28870 Fischerhude - Eintritt
- Normal 4 €
Ermäßigt 2 € - Eröffnung war
- 16. Mai 2026
Galerie
Über uns
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Chantal Knickmeyer
Chantal verwebt in ihrer Arbeit textile Materialien, Garn, Watte und Polaroidfotografien zu fragilen Bildräumen, die zwischen Zartheit und Schmerz schwingen. Mit den Mitteln der Handarbeit — einer Praxis, die Fürsorge und Wiederholung gleichermaßen einschreibt — nähert sie sich Themen wie Mütterlichkeit, Elternhaus und Trauer. Manchen Arbeiten ist dabei auch das Abjekte eingeschrieben: das, was verdrängt und ausgestoßen wird — und dennoch tief vertraut bleibt.
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Ala Martens
Die Arbeiten versuchen sich an einer Übersetzung von inneren Atmosphären, Zuständen und Wahrnehmungen in äußere Gestalt [Innenausstülpungen]. Sich ein- und ausstülpende Aspekte, die körperlich, fragmentarisch, flüchtig-zart daherschimmern oder als Raum einnehmendes Gegenüber auftreten. Verborgenes und Sichtbares reichen sich die Hände, während unklar scheint, wer es schafft, Fuß zu fassen.
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Juliane Twesten
In ihrer Arbeit untersucht Juliane das Zusammenspiel zwischen der Körperlichkeit der Kuh und der Sinnlichkeit der Malerei. Erinnerungen an das Aufwachsen auf einem Bauernhof mit einer Milchkuhherde treten dabei in Verbindung mit bildnerischen Qualitäten wie Stimmung, Bildausschnitt und Oberfläche. Die Darstellung der Tierkörper wird durch Momente von Erhabenheit, Naivität und Entgrenzung aufgebrochen.
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João Krahl
In seiner Kunst bringt João malerisch und zeichnerisch imaginierte oder erlebte Szenen zum Ausdruck. Dabei steht das Zwischenmenschliche und Beziehungen im Mittelpunkt. Situationen aus dem Alltag, Momentaufnahmen und Stimmungen sind Gegenstand von seinem kreativen Wirken.
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Marie Quitté
Mit ihrer Malerei beschäftigt sich Marie mit den untrennbaren Eigenheiten und der Einzigartigkeit menschlicher Züge, eingebettet in ein Umfeld aus abstrakten und emotional geprägten Ausdrucksformen. In einem stetigen Dialog zwischen Intention und Prozess entstehen mal geformte, mal zufällig hervorgegangene Ergebnisse. Im Spannungsfeld zwischen An- und Abwesenheit, Bewegung und Stillstand, Zerfall und Form entstehen Bildräume, die sich nicht eindeutig festlegen lassen.
Events
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Samstag, 04.07.2026 | ab 14 Uhr
Sonnendruck am KaFF
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Samstag, 18.07.2026 | ab 16 Uhr
Konzert: EMILY
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Samstag, 22.08.2026 | ab 16 Uhr
Konzert: Lennard Bertzbach
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Samstag, 05.09.2026 | ab 19:30 Uhr
Konzert: Piano Duo Kondraschewa / Chica
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Sonntag, 13.09.2026 | ab 20 Uhr
Musikalische Lesung: Monströses aus dem Meer
Mit Franziska Mencz, Christian Kaiser und Lennard Bertzbach.
Kontakt
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